VOLLENBORN


Historisches

Erarbeitung:
Staatliche Grundschule
Deuna
Hauptstraße 93
37355 Deuna

Zum 1. Mal wurde Vollenborn in einer Urkunde unter dem Namen "Fulenborn"erwähnt. Das der Ort schon lange vor dieser Zeit entstanden ist , beweist sein Name, denn dieser reiht ihn unter die ersten des Eichsfeldes. Das Dorf gehörte bis 1294 dem Grafen von Gleichen und somit zum Amt Scharfenstein. Unterdem Erzstift Kurmainz wurde Vollenborn vom Amt Scharfenstein abgetrennt, und es erhielt eine eigene Gerichtsbarkeit. Die Herren von Hagen erwarben das in Vollenborn bestehende Klostergut. 1807 wurde es unter der westfälischen Regierung an das Friedensgericht zu Niederorschel gezogen. Später wurdes vom Stadt- und Landgericht Mühlhausen verwaltet. (ab 1822)

Sagenhaftes

Das Dorf Vollenborn führte ursprünglich den Namen Born. Die Einwohner mußten in früheren Zeiten mit anderen Ortschaften im Kloster Beuren Frondienst tun. Sie hatten aber den weitesten Weg und kamen regelmäßig zu spät. Daher wurde es Brauch, daß man in Beuren, sobald sie sich näherten, schon spottweise entgegenrief: "Da komme de fuhlen Börner!" (Da kommen die faulen Börner!) So kam das Dorf den Namen Fulenborn, Faulenborn, oder, wie man jetzt sagt, Vollenborn. Inzwischen haben die Vollenbörner längst bewiesen, daß der Spottname zu Unrecht bestanden hat.

Touristisches

Am Fuße des Düns im östlichen Eichsfeld liegt das 3000 Einwohner zählende Dorf Vollenborn . Es schmiegt sich an die Felswände, deren spröde Größe und deren steilen Absturz schöne Waldbäume mildern. Hinauf - zum oberhalb des Ortses gelegene Rondelchens (516m) - führen mehrere Wanderwege. Durch die Nähe des Düns verfügt der Ort über weitere hervoragende Wandermöglichkeiten. In östlicher Richtung über das Rondel zum Helbetal und zum Kyffhäusergebirge. In westlicher Richtung nach Reifenstein, Heiligenstadt und Werratal und nördlich über die Bleicheröder Berge zum Harz.

Traditonelle Feste

Wappen

Wappen von Vollenborn Schild von Silber über Schwarz schräglinks geteilt; oben ein dreiblättriger grüner Buchenzweig; unten ein schrägrechts geneigter goldener Krug, aus dem sich ein silberner Wasserstrahl ergießt.
Während der Buchenzweig auf die Ortslage in der unmittelbareb Nähe der ausgedehnten Buchenwaldungen des Düns hinweist, symbolisiert der Krug mit dem ausfließenden Wasser das historische Keramikgewerbe in der Gemeinde. Daneben gibt dieses Heroldsbild die etymologische Bedeutung des Ortsnamens als Brunnen- beziehungsweise Wasserstelle wieder.
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